Tschö Feedly, Hallo Fever

Noch während ich vorhin einen Artikel über meine Überlegungen auf einen anderen RSS-Reader umzusteigen schrieb, entschied ich mich dazu, auf Fever zu setzen. Hat mich 30 $ und ein paar wenige Minuten meines Lebens gekostet. Läuft soweit, nur die Timestamps scheinen etwas durcheinander geraten zu sein. Und dass erstmal alles wieder auf Ungelesen steht ist ein blöder Nebeneffekt aber verschmerzbar.

Nachfolgend noch der Text den ich eigentlich schrieb damit er nicht völlig für die Katz ist:

Herrjemine, bei mir dreht es sich derzeit mal wieder – damals – darum einen RSS-Reader zu finden. Feedly hatte letzte Woche und auch schon davor seine kleinen Skandälchen, weswegen ich davon jetzt eigentlich gerne abhauen möchte. Nur wohin?

Selbst hosten mit Fever? Digg Reader? Feed Wrangler? Feedbin? Ich möchte vor allem weiterhin Reeder auf dem iPhone – und eventuell auch Mac, mal sehen – nutzen und das geht nur mit drei der genannten. Feed Wrangler kostet 19 $ im Jahr, Feedbin 30 $ im Jahr, Fever kostet einmalig 30 $ und dann irgendeinen reduzierten Preis in der nächsten Major-Version. Ist ja alles kein Ding und sein Geld vermutlich auch wert.

Bei Fever muss man dann noch Hostingkosten berechnen, irgendwo muss das Ding ja liegen. Auf meinem domainfactory-Account habe ich noch genug Platz – nutze ca. 3 % – und als Subdomain kann es ja auch laufen, easy. (Howdy.) Selbst SSL wäre möglich. Generell ist dezentralisierung eine gute Sache, die ich schon mal mit Owncloud anstoßen wollte – da aber über einen iOS7-Bug gestolpert bin.

Was braucht ein RSS-Reader damit _ich_ ihn nutzen möchte? Ordner, Mark all as read, Sharing (mindestens zu Twitter und Facebook, sonst auch noch zu tumblr und Google+), Instapaper-Verknüpfung, eventuell sogar eine Evernote-Verknüpfung, alternativ auch irgendwie über IFTTT, Highlighting/Favorisierung.

tl;dr: keine Ahnung, wo ich zukünftig meine RSS-Abos verwalten möchte.

Idkwyata: Feeds? Ich hatte das irgendwann mal erklärt.

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viewport=“minimal-ui“ für mehr Platz im iOS-Safari (mit iOS-8-Update)

Ein Update zu iOS 8: dort fällt minimal-ui wieder raus und wird nicht mehr unterstützt. Insofern ist dieser Beitrag ab Herbst 2014 „egal“. (Quelle)

Ab iOS 7.1 soll kein Javascript mehr nötig sein um Adressleiste und Navigationsleiste (Top Bar, Bottom Bar) im iOS’schen Safari beim Laden der Seite auszublenden. Dazu muss die viewport-Meta-Angabe nur um minimal-ui ergänzt werden, zusammen sieht das dann zum Beispiel so aus:

<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1, minimal-ui">

Wird besonders HTML5-Spieleentwickler freuen.

(via djmc)

Update vom 10.03.2014: iOS 7.1 ist seit gestern als Update verfügbar, hier hat sich jemand die Mühe gemacht minimal-ui in Aktion zu zeigen.

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.ruhr – ein bisschen an der Namensrealität vorbei

Screenshot nic.ruhr

Boah glaubse*, da kannste bald Domains mit .ruhr-Top-Level-Domain reservieren und dann werben die da bei nic.ruhr mit müller.ruhr und meier.ruhr, statt passende Nachnamen wie Schimanski, Piechaczyk, Pawlowski oder Yilmaz rauszusuchen. Völlich anne Realität hier vorbei, aber Orts- und Regionsverbundenheit predigen. Ein kleiner auf.ruhr.

(via Pottblog)

* Einleitung von Herbert Knebel inspiriert.

Dieser Beitrag kann Spuren von Ruhrpottdeutsch, Übertreibung und Vorurteilen enthalten.

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Alle Jahre wieder: Adventskalender von 24ways und Webkrauts

Alle Jahre wieder gilt es im Dezember 24 Türchen aufzumachen. Ganz besonders interessant wird’s, wenn sich hinter den Türchen Artikel zu Webentwicklung, Usability, Design und ähnlichen Themen verbergen. Und so wollen auch dieses Jahr wieder die Webkrauts und 24ways die Tage vor Weihnachten des geneigten Webentwicklers und/oder -designers erwärmen.

(Jaja, ich bin spät dran.)

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Webworker Ruhr Nr. 14 #wwruhr #fragdenbabo

Gestern war ich – nach zwei- oder längermonatiger Abstinenz – im Unperfekthaus beim 14. Webworker Ruhr-Treffen. Zu Gast war der Babo Stefan Laurin, der nicht viel technisches aber doch einiges interessantes zu den Chabos Ruhrbaronen zu erzählen hatte. Besucherzahlen, Tracking, ein bisschen WordPress und die Geschichte des Bekanntheitsgrad-Wachstums hatte er unter anderem im Gepäck.

Danach zeigte uns Maik noch Piwik – was wir in der Agentur auch einsetzen – wo ich letztendlich das Besucher-Log und die Overlays wiederentdeckte. Ach ja, die Weltkarte nicht zu vergessen ;)

Zwischendurch wurde noch über dies und jenes gequatscht, Erfahrungen ausgetauscht und festgestellt, dass es kaum noch Webworker im Pott gibt. Wo seid ihr denn alle?

Es war wie immer eine sehr spaßige Runde – voll mit albernen Babo-Witzen. Ich werde jedenfalls versuchen noch öfter vorbeizuschneien – vielleicht auch mal bei der großen Schwester, dem WWNRW.

Tweets zum WWRuhr.

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Congstar, der erste Monat

congstar-Logo

Seit ein paar Wochen bin ich Congstar-Festnetzkunde. Läuft soweit ganz gut, von der 50.000-er Leitung kommen allerdings nur so 32-34.000 an. Vertraglich zugesichert sind 25.000, aber ich muss mal klären lassen ob da nicht noch ein wenig mehr geht.

Mit dem Wegfall von Telekom Entertain hat sich sogar mein Fernsehkonsum geändert – was ich aber eher auf GTA V und meine Entdeckung von Doctor Who schiebe. Schade ist, dass ich unter DVB-T keine HD-Sender empfangen kann aber das ist meist nur ein kurzer Gedanke. Da ich wie gesagt auf Doctor Who stieß, schaue ich mir dies bei Watchever in – unsicher – HD an, was mit der Leitung anfangs mit Aussetzern geschah, sich aber inzwischen einpendelte, was wohl auch an der Prioritätenzuweisung in der Fritzbox liegt.

Dann in den letzten Wochen dies: Congstar soll wohl überlegen eine DSL-Drosselung einzuführen. Hat man sich wohl bei der Mutter Telekom abgeschaut. Auf zack wie ich war, habe ich keinen 2-Jahres-Vertrag abgeschlossen, kann also jederzeit gehen wenn sie ernst machen. Auch wenn es so aussieht, dass den Rotz bald jeder „anbietet“.

tl,dr: Leitung ist in Ordnung, geht vielleicht schneller, bin Doctor-Who-Fan, Drosselung find ich kacke.

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