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Eine gewagte aber nicht gefährliche Theorie um mehr Kommentare zu erhalten

Ich habe eine Theorie und irgendwie auch das Gefühl, sie schon mal gedacht und verbreitet zu haben, aber so ist das wohl, wenn man laufend Unsinn ins Internet schreibt.

Meine Theorie besagt, dass es potenziell mehr Kommentare in Blogs geben würde, wenn das Eingabefeld für den Kommentar vor den Feldern für Name, E-Mail-Adresse und Website auftaucht. Diese Theorie lässt sich sicherlich auch auf B2B- und B2C-Websites übertragen, die dann auch noch irgendwie auf die Click-Through- und Conversion-Rate-Bullshit-Bingo-Dinge Auswirkung haben, aber ich schweife ab.

Zudem steigert man die Kommentarrate, theoretisch, wenn man das Kommentarfeld erstmal nur so drei Zeilen hochmacht, weil sonst jeder denkt, er müsse einen Roman eintippen. Automatische Feldvergrößerung beim schreiben sollte dann aber auch drin sein, falls es doch mal Vielschreiber gibt, was ja durchaus passieren kann, gerade bei so langen Beiträgen wie diesem hier.

Außerdem sollte man ein schönes Kommentarformular haben als ich es habe, weil sonst jeder denkt, es sei kaputt und man macht was kaputt, wenn man reinschreibt. Aber auch das ist nur Theorie. Oh, und kluge, bahnbrechende oder interessante Inhalte sollte man natürlich auch bereitstellen. Sonst kommt ja auch niemand.

Update nach ein paar Minuten

Jetzt habe ich tatsächlich vergessen zu schreiben, warum das so sein könnte. Nun, in erster Linie, bei Kommentaren zumindestens, hat der Kommentaro etwas auf dem Herzen, dass er loswerden möchte, möglichst schnell. Da hält das Ausdenken oder im Perso gucken wie man heißt, welche E-Mail-Adresse man nimmt und unter welcher Website man sich zeigen möchte, nur auf und man ist genervt. Viele Leute denken, so meine Ansicht, dass sie die Formularfelder genau in der Reihenfolge ausfüllen müssen, in der sie zu sehen sind – was natürlich falsch ist, aber der geneigte Profi-Surfer (furchtbares Wort), weiß das sicherlich. So, wäre dieser Punkt auch aufgeführt.

Hiermit grüße ich noch den SEO-Club Kleindunstkreisheim, der sich große Mühe gibt, ganz vorne bei Google zu landen, aber immer vergisst, die personalisierten Suchergebnisse zu deaktivieren oder temporär auszuschalten.




Published inNetzkulturWebdesign/Gestaltung

7 Comments

  1. Morten Morten

    Das ist eine sehr interessante Idee. Vielleicht sollte man das Kommentarfeld einfach vor den ganzen Artikel setzen. So zieht man mehr Trolle und Spammer an und so ein schnell steigender geblockter-Spam-Counter hat doch auch was. Besucherzahlen werden eh überschätzt.

    Und eins will ich noch sagen: Ja, dein Kommentardingsbums-Eingabeteil hält sogar einen rupigen Umgang beim Kommentar schreiben aus. Offiziell getestet. Könntest ein Buttons draus machen. Viele bunte Buttons vermisse ich ja im ganzen Internet.

    • Mhh, Kommentarfeld vor dem Beitrag. Ja, das fehlt. Wirklich. Könnte man mal machen.

  2. So bekommt ihr garantiert mehr Kommentare | Blog ohne Namen

    […] Theorie um mehr Kommentare zu erhalten Michel stellt eine sehr interessante, gewagte aber recht ungefährliche Theorie auf, mehr Kommentare zu erhalten. Viel schlauer finde ich aber meinen Kommentar dazu. Wieso hört eigentlich sowieso niemand auf mich? Gefällt mir Gefällt mir nicht mehr 18. Apr 11 ← Wir sind wir […]

  3. Nils Nils

    Deine Theorie scheint ja schon ein bisschen zum stimmen (hab ja seit Ewigkeiten hier nicht mehr kommentiert).

    Leider hat das Ganze aber auch ne Schattenseite: man tippt nen super kritischen oder extrem zustimmenden Kommentar ein, freut sich ganz doll, was Sinnvolles zur Konversation beitragen zu können, und dann kommen da noch so fiese Pflichtfelder. Okay, Name ist ja schon sinnvoll, man will ja wissen, wer da so antwortet. Aber Email? Klar, will man Spam in den Kommentaren verhindern, und die Angabe einer Email-Adresse ist ja eigentlich ne gute Sache, aber gleichzeitig verrtraut man da schon dem Blogger, dass er mit dieser Info verantwortlich umgeht. Hausrecht im Blog und so, ich weiß. Aber trotzdem nicht so einfach. Zumal wenn die Info fehlt, dass die Email-Adresse weder angezeigt noch weitergegeben wird.

    Oh, und wo ich gerade schon mal beim Kommentieren bin: vielleicht sehe ich das bloss nicht, aber wo wird Datum und Uhrzeit des Kommentars angezeigt?

    • Nils: Ach, ich glaub wenn ich mir das von der Seele geschrieben habe kann ich auch noch eben die anderen Felder ausfüllen, so wild ist das nicht.

      Mhh, die meisten die in Blogs kommentieren werden wohl davon ausgehen, dass da nichts weitergegeben wird. Pflichtfeldmarkierung muss aber schon sein, weiß auch gerade gar nicht ob’s hier angezeigt wird.

      Datum und Uhrzeit gibts nicht, nur unter der Überschrift des Artikels. Interessiert doch kaum jemanden.

  4. Gerhard Schröder Gerhard Schröder

    Auf jeden Fall führte der Beitrag zu diesem Kommentar. ;)

    Freue mich Dich am Donnerstag kennenzulernen.

    Viele Grüße aus dem Randbereich von Essen,

    Gerd

    • Jo, bin auch mal auf den WP-Blogger-Abend gespannt. Hattest mir vor Moooonaten mal ’ne Mail geschrieben, kann das sein?

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