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Licht aus, Licht an!

Licht ausschalten oder anlassen am Samstag um 20 Uhr? Wohl eher anlassen. Bringt nun wirklich nichts außer einem eventuellem Stromausfall. Sagt Dominik Seebach in der taz:

Was wird mit der Aktion tatsächlich an Kohlendioxid eingespart? Praktisch nichts. Dominik Seebach vom Öko-Institut sagt: “Wenn wirklich alle das Licht abschalten würden, täte dies der Stabilität unserer Netze keinen Gefallen. Und Energie spart man damit auch kaum. Die Kraftwerksbetreiber werden ihre Leistung nicht für fünf Minuten herunterfahren.”

Ein bisschen datailliert wird die Welt:

Wenn jeder Haushalt im Schnitt drei 100-Watt-Glühbirnen an hat, würde es reichen, wenn zehn Millionen Haushalte das Licht ausmachen, und die 3000 Megawatt Regelenergie wären restlos aufgebraucht. Ein Blackout wäre die mögliche Folge. „Bei einer Teilnehmerzahl in dieser Größenordnung“, so warnt der Aachener Wissenschaftler Haubrich, „stößt das Netz an seine Grenzen.“

Also, mehr als einen eventuellen Stromausfall erwarte ich von der Aktion nicht.

Published inPolitik

5 Comments

  1. Dominik Dominik

    Wenn die ganzen Leute gleichzeitig einschalten würden, gäbs erstmal ne schöne Stromspitze im ersten Sekundenbruchteil ^^
    Genau das täte den Netzen alles andere als gut…

  2. Es geht vielmehr um das Bewusstsein wecken. Der erste Schritt in die richtige Richtung. Und wir müssen schnell laufen, statt stänsig alles immer schlecht zu machen. Diese (deustche) Menatlität kotzt mich nämlich langsam an.

  3. Das Bewusstsein reicht garantiert nur von Anfang bis Ende der Berichterstattung von Bild.

    Und wenn es einen Stromausfall gibt, hat die Bild auch schon wieder eine neue Schlagzeile ;)

  4. und wenn wir alle gleichzeitig unsere haar-föns anschalten ginge die welt unter …

  5. Meiner Meinung nach eine sinnvolle
    Aktion. Hiermit sollte doch vielmehr das
    Bewusstsein der Leute geweckt werden. Denn der Klimawandel betrifft uns ja schließlich alle, oder?

Kommentare sind geschlossen.