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Knowing – Die Zukunft endet jetzt

Die Geschichte von Knowing ist schnell erzählt: 1959 verbuddelt eine Schulklasse eine „Zeitkapsel“ mit Zeichnungen wie sie sich die Zukunft vorstellen, vor ihrer Schule, die exakt 50 Jahre später von einer Schulklasse ausgebuddelt wird. Darin befindet sich unter anderem auch das Schriftstück, dass die Schülerin Lucinda damals geschrieben hat: wirre Zahlencodes die erstmal gar keinen Zusammenhang ergeben.

Caleb Koestler, der Sohn des Hauptcharakters Professor John Koestler, bekommt dieses Schriftstück in die Hände und lässt es nach Hause mitgehen, was er ja eigentlich gar nicht durfte. Zufälligerweise stellt John in der Nacht ein Whiskey-Glas auf das Blatt Papier mit dem Zahlencodes und erkennt ein Muster. Die Zahlen sind Daten von vergangenen Anschlägen und Katastrophen. Und es sind nur noch drei Katastrophen auf dem Zettel vermerkt …

Spoiler voraus

Also gut, die erste Hälfte des Films war wirklich noch interessant und spannend gemacht. Je mehr es allerdings in Richtung Auflösung ging, desto absurder wurde es. Ich hab ihn zwar nicht gesehen, aber (Spoiler voraus) wer das Ende von Indiana Jones gesehen hat, hat so ziemlich das Ende dieses Films gesehen. Genau, Aliens sind des Rätsels Lösung. Wenn man keine Idee mehr hat, dann eben Ausserirdische. Geht immer. Wenn Akte X draufsteht.

Kommen wir zurück zur ersten Hälfte. Wir bekommen einen Einblick in Celebs und Johns leben. Celebs Mutter ist vor knapp einem Jahr gestorben und beide leiden immer noch darunter. Celeb guckt sich alte Videos mit seiner Mutter an, John betrinkt sich lieber und das nicht zu knapp. Nur knapp verpasst er auch das Chorsingen seines Sohns zur 50-Jahr-Feier der Schule, bei der die Zeitkapsel ausgebuddelt wird.

Zuhause angekommen und nach ein paar Gläsern Alkohol entdeckt John, was es mit es dem Brief von Lucinda auf sich hat. Er erzählt dies einem Wissenschafts-Kollegen, der ihm erstmal nicht glauben will. Das John natürlich als erstes das Datum des 11. September 2001 erkennt, hätte mich schon warnen sollen, dass es bekackt weiter geht.

Nun ja, erst sind sich alle nicht sicher, ob der Brief jetzt die Prophezeihung ist oder nicht. Schließlich wird es ihnen aber doch allen klar, da die ganzen Daten auf dem Zettel, die noch nicht geschehen sind, geschehen. Das Ende kann nur die Akopolypse sein …

Fazit

Hätte es der Film nicht nur bis zur ersten Hälfte durchgezogen, zu unterhalten, würde ich ihm noch 3 Punkte für ein gesundes Mittelmaß geben. Da das Ende aber sowas von bekackt ist, und noch nicht mal cool bekackt, bekommt er nur zwei Sterne. Man man man.




Published inFilm & Fernsehen

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