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„Beschreibe das Produkt, nicht deine Firma“ (am Beispiel Automarken)

Wichtigste Erkenntnis aus der Berufsschule heute, zum Thema Corporate Identity:

  • Freude am Fahren bewirbt das Produkt (einen BMW), bzw. das, was man mit dem Produkt bekommt. Und zwar sehr positiv.
  • Vorsprung durch Technik beschreibt die Qualität der Autos (Audi), also auch das Produkt. Auch verdammt positiv.
  • „Wir leben Autos“ beschreibt die Firma und die Mitarbeiter und sagt nichts über die Qualität aus, die aus dem Werk kommt. Zwar sind die Mitarbeiter anscheinend leidenschaftlich dabei, aber, wie ich (Achtung, Selbstreferenzialität) das etwas zugespitzt gesagt hab: „Man kann auch leidenschaftlich doof sein.“
  • „Das Auto“ (Volkswagen) ist in diesem Sinne übrigens auch gut, weil es einfach mal herausposaunt, wie ein Auto auf jeden Fall sein muss, eben wie ein VW. Mercedes kann ja immer noch mehr bieten und von oben (Stern) herabschauen.

Also: Immer schön das Produkt bewerben, schönreden und so. Und zwar konsequent so, wie man es sieht im Einheitsbrei der anderen Produkte. Exklusiv, auf dem neuesten Stand und überhaupt.




Published inKommunikationMediengestalter-Ausbildung

2 Comments

  1. “Wir leben Autos” finde ich auch eher unglücklich. Bin mal gespannt wie es mit Opel weiter geht, bzw. ob es die Marke in einem Jahr überhaupt noch gibt?

  2. Ich hoffe doch, dass es Opel noch ein längeres Weilchen geben wird. Bauen gute Autos, auch wenn immer noch ein Oppa-Auto-Klischee existiert.

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