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Gran Torino

Gran Torino ist ein so toller Film, dass ihr ihn euch ansehen solltet, nein, müsst!

Es geht um einen alten Typen – Walt Kowalski, gespielt von Clint Eastwood –, der seine Familie genauso wenig ausstehen kann wie Ausländer und den Pfarrer des Dorfes. Als seine Frau stirbt, hat er nur noch seinen Hund Daisy.

Ins Nachbarhaus zieht eine Miao-Familie ein, was ihm gar nicht passt. Kurz darauf soll der Nachbarsjunge Thao, getrieben von seinem großen Cousin, den Gran Torini aus Walts Garage stehlen. Dabei wird er allerdings von Walt erwischt. Um die Ehre der Nachbarsfamilie zu retten, soll Thao Walt bei Reperaturen helfen.

Zwischen den beiden und der Familie entsteht mit der Zeit eine Freundschaft, man hilft sich und feiert gemeinsam. Da sich Thao und die gesamte Familie vom Cousin distanziert hat und Walt auch nicht gerade nett mit ihm umgegangen ist, kommt es mit der Zeit zu Rachefeldzügen, die Walt zum allerletzten Schritt treiben …

Gran Torino ist hervorragend gespielt und, abgesehen von Eastwood, nicht von Stars überlaufen, die den Blick auf die Story verwässern. Hier geht es um Freundschaften zwischen verschiedenster Lager, gepaart mit nicht unbedingt politisch korrekten Sprüchen von Walt und einen langsam aufblühenden jungen Thao, der viel von Walt, und Walt viel von Thao und seiner Schwester lernt.

Und ich musste sogar fast mal weinen. Memme.




Published inFilm & Fernsehen