Boh glaubse, schon wieder ‘n Jahr um. Zur Feier des Tages ein echter Partyknüller mit einem famosen* Video dazu:
* (hear the Ironieglocke)
Was sonst keinen Platz findet oder ich vergaß eine Kategorie zu wählen.
Da die gemeinschaftliche Runde mit der Berufsschulklasse noch nicht zu Stande kommt:
Merke: Termine klappen nie zu 100 %. Gebe einen Termin vor und treffe die andere Hälfte beim nächsten Mal. – Michel Balzer
Die Leute, die Internetadressen in‘s Google-Suchfeld statt in die Adressleiste tippen, bekommen jetzt quasi den passenden Browser dazu: Google Chrome.
So wie’s aussieht, wird der Google-Browser vieles bringen, was andere Browser auch schon planen oder anbieten. Unter anderem Speed Dial aus Opera, das aus Safari und dem kommenden IE8 stammende Anonyme Surfen, Tabs ;-), so was ähnliches wie die – nervige – Firefox-3-Adressleiste, Malware-Schutz und
einige andere Dinge.
Die Tab-Leiste wird – erste „Innovation“ – ganz oben im Fenster angezeigt, jeder Tab wird ein eigener Prozess und soll somit die anderen Tabs vor Gemeinschaftabstürzen bewahren. Die Oberfläche soll gänzlich zurückhaltend wirken und bei manchen Web-Applikationen sogar gänzlich verschwinden.
Google Chrome wird auf Webkit setzen, das ja auch schon unter Safari zum Zuge kommt. Von daher kein größerer Testaufwand für uns Webschaffende. Halt, nein. Eine neue JavaScript-Engine wirds wohl auch geben, da ich allerdings noch nicht in die JS-Welt eingetaucht bin, kann ich dazu nichts sagen.
Keine bahnbrechenden Neuigkeiten also. Draufgucken kann man ja trotzdem mal.
Eine Frage an meine 62 Feedburner-Abonnenten: Flickr raus oder drin lassen? Vielleicht sogar, wegen Google, gänzlich auf Feedburner verzichten?
Zurzeit werden die aktuellsten sieben Fotos aus flickr in den Feed aufgenommen, mich nervts ;)
Ich habe ein wenig in den Artikeln gestöbert und dabei ist folgendes herausgekommen:
Artikel 90, 84, 74, 68, 63, 55, 43, 41, 18, 16, 15, 11, 10, 6, 350, 8, 546, 536, 522, 504, 496, 477, 472, 468, 467, 464, 479, 447, 441, 423, 421, 414, 406, 307, 274, 266, 255, 250, 216, 212, 194, 192, 182, 179, 190, 149, 148 gelöscht.
Teilweise sehr belanglose Stücke, kryptische Meldungen die selbst ich nicht mehr verstehe sowie Artikel die mich an das ein oder andere Ereignis erinnert haben, die ich längst vergessen haben wollte.
Leider ist dabei auch der ein oder andere Kommentar verloren gegangen, ich hoffe man kann es mir verzeihen. Auch die Grundregel Cool URLs dont change
wurde gebrochen, die 404 wird aber ihr übriges tun.
Und nicht wundern, wenn ihr die Website betrachtet: Das Stylesheet habe ich herausgeschmissen, bis dahin liefert euer Browser sein eigenes. Aber dazu eventuell bald mehr.
Dem ein oder anderen wird aufgefallen sein, dass hier ein paar Kommentare auftauchten, die doch sehr allgemein gehalten wurden und meist mit einem Link versehen waren, der schwer Spamverdächtig aussah.
Was macht man in diesem Falle? Wenn etwas schönes, lobendes im Kommentar steht, bleibt er natürlich, aber die Adresse wird geändert ;) So einfach ist das, wenigstens hab ich dann was nettes in den Kommentaren stehen. Wird auch mal Zeit sowas wie Richtlinien einzuführen. Oder wirklich mal Gebühren einzuführen.
Weiterhin erlaubt sind natürlich Links zu euren Blogs und Webseiten. Wenn’s aber zu sehr nach Werbung ausschaut, erlaube ich mir, die Links zu löschen. Hausrecht und so, ne?
Tue gutes und erzähle davon.
Angeregt durch einen Artikel von Johannes Kleske zum Thema Stammzellenspende (Knochenmark und so) hab ich mir dann auch mal ein Set mit Wattestäbchen bestellt.
Das ganze läuft überraschend unkompliziert ab: Man registriert sich auf der Internetseite der DKMS, lässt sich 2 Wattestäbchen, eine Einverständniserklärung und Informationsmaterial zuschicken, wartet ein paar Tage (ich glaub es waren drei) und holt einen Umschlag aus dem Briefkasten.
Alles durchlesen, Formular ausfüllen, beide Wattestäbchen am Oberkiefer drehen um möglichst viel “Material” aufzufangen, trocknen lassen, alles eintüten und dann zurückschicken.
Wenn alles wieder beim DKSM ankommt, wird man in einer großen Stammzellenspenderdatei geführt und dann kann es ein paar Jahre dauern, bis man als möglicher Kandidat in Frage kommt.
Informiert euch doch auch mal, ob und wie ihr noch spenden könnt. :)
Da ich heute nicht beim BarCamp Ruhr bin, hab ich Zeit über den Samstag zu schreiben. Das BarCamp Ruhr fand im Essener Unperfekthaus statt.
Ich bin so um halb 10 angekommen. Da ich den falschen Ausgang am Berliner Platz genommen habe, bin ich einmal um das neue Einkaufszentrum am Limbecker Platz gelaufen. Richtig, drum herum. Drinnen häts mich wahrscheinlich erschlagen, selbst so früh morgens.
Beim Check-In gabs schöne Namenskärtchen plus Schlüsselband von HostEurope und der Stadt Essen. Außerdem noch einen Namensschildchenhalter von DerWesten, den ich allerdings zu spät wahrnahm, denn da war mein Schildchen schon durch einen hässlichen Klebestreifen verschandelt.
Um 11 ging es dann los mit der Vorstellungsrunde. Mich kann man in 10:59 bewundern, nach dem Herrn im weißen Hemd (wer war das eigentlich? Nochmal schauen). Als drittes Tag wollte ich mir eigentlich Neuling geben.
Da ich mich als Webkraut getaggt habe, ist kurz darauf Stefan Nitzsche zu mir gekommen und hat mich gefragt, ob ich bei der Webstandards-Session dabei bin. Klar, kein Ding. Mehr dazu weiter unten.
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Da ich mir noch meine Wunsch-Sessions notiert hatte, kam ich ein paar Minuten zu spät zu dieser Session. Machte aber nichts, da noch nicht ganz angefangen wurde.
Michael zeigte uns an Hand von eigenen Beispielen, wie er Webseiten bei seinen Kunden vorstellt. KeyNote scheint hierbei das Maß aller Dinge zu sein, da es wirklich super Folienübergänge bietet, die um einiges schöner anzusehen sind als die PowerPoint-Teile. Wirkte teilweise wie eine Apple-Keynote.
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Die Präsentationen sollten nicht zu Effektgeladen präsentiert werden, Folienübergänge können auch schon mal nerven oder too much sein.
War eine der interessantesten Sessions :)
Da hat mich keine interessiert, deswegen saß ich einfach nur im Essensraum. Um 13 Uhr hieß es dann für mich, den Check-In zu machen, bis ich um halb zwei abgelöst wurde. Nettes Gespräch mit ebenbesagtem gehabt, danach auf zum Chilieintopf. Vom Powerbook-Blogger angesprochen worden, ob ich aus Paderborn/Bielefeld stamme. Ne, nicht ganz ;)
Für mich war nichts grundlegend neues dabei, aber trotzdem ein interessanter Beitrag. Sehr schön.
Nicht seine Seele verkaufen (trigami), Adsense bringt den kleinsten Anteil, einzelne Seiten vermarkten, nicht des Geld wegens bloggen sondern dies als netten Nebeneffekt bewundern. Gewerbe anmelden! (Hab ich ja.)
Ich dachte hier gehts darum, den Design-Workflow zu verbessern. Ging aber eher um Backups, SMC, Subversioning und allsowas. War mir zu technisch.
Die Session war recht Webkraut-lastig, immerhin waren wir zu fünft. Es ging um Webstandards, Mikroformate und die Zukunft beider. Dabei, was mir gar nicht so bewusst war, wurde auch erklärt, dass sich die Webkrauts nicht an die Endkunden wenden wollen, sondern eher an die unwissenden Entwickler.
Leider habe ich mich bei der Session nicht zu Wort gemeldet, obwohl ich ähnliche Erfahrungen mit dem Informatik-Unterricht gemacht habe. Dort wird HTML anhand einer ComputerBild-Ausgabe aus dem Jahr 1999 “gelehrt”. Naja.
Mit dabei waren Stefan Nitzsche, Maxx Hilberer, Michael Bielitza und Sascha Postner. Jemanden vergessen?
Fand ich auch nicht so sonderlich spannend. Dachte es wird lustig, ging dann doch in die Richtung “Wie vermarkte ich das” und zum Schluss kamen Fragen wie “Meinste, dass das wirklich ne tolle Sache ist?”
Meine letzte Session die sich mit freier Musik im Netz beschäftigte. Kurzweilig aber vollgepackt mit Themen und Vorstellungen. Fing um 17:15 an und ging, da danach eh Schluss mit den Sessions war, eine gute Stunde.
Es war mein erstes BarCamp und wenn alle BarCamps so oder besser sind, war es bestimmt nicht das letzte. Der Ort war super gewählt, die Stimmung war großartig und die Themenbreite hat mich auch überzeugt. War ein super BarCamp, wirklich. Beim nächsten steuer ich vielleicht auch was bei ;)