Mich interessierte, wie sich mein Blogverhalten in den letzten Jahren entwickelt hat. Spoiler: schlecht. Der Peak war 2009, ab da ging es bergab und die letzten Monate kam eigentlich kaum noch was. Tjahaha, machste nix, machste nur ’ne Grafik draus.

Facebook zeigte mir gestern an, was ich vor x Jahren am gleichen Tag dort gemacht habe. Unter anderem ist dann dieser Screenshot aufgetaucht:

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Er zeigt den Pixelscheucher aus 2009. Schwarzer Hintergrund, graue Schrift, zweispaltig war die Devise. An der linken Seite prangte ein Band in Rot, Grün und Blau, womit ich Pixel symbolisieren wollte – ein Pixel besteht ja bekannterweise aus RGB ;) Sehr minimalistisch, doch. Damals war auch noch Textpattern in Verwendung, ein Jahr später wurde es aber durch WordPress ersetzt – nicht ganz ohne Probleme.

Der Pixelscheucher feiert diesen Monat übrigens sein siebenjähriges Bestehen. Zum Geburtstag gab es unter anderem einen Hoster-Wechsel zu all-inkl.com* und ein SSL/TLS-Zertifikat, let’s encrypt sei Dank. Dazu die Tage mehr.

Zeit sich mal wieder ein neues Layout zuzulegen.


* = Partner-Link – kauft ihr da was, bekomme ich ein bisschen Provision ohne dass ihr mehr bezahlen müsst.

„Sach ma’ Michel, wie heißt du eigentlich inzwischen bei Twitter und was ist das für eine seltsame Überschrift?“

Interessante Frage, die ich mir da gerade selbst stelle aber so klingen lasse, als hätte es jemand anderes getan. Ganz am Anfang war ich @michelb, dann mal ein paar Monate @devmchl und vor ein paar Tagen bin ich zu @ohne_a geworden. Sollte es dann aber erstmal gewesen sein mit den Namenswechseln. Zwischenzeitlich gab’s auch noch einen Account für Unsinn, aber dieses doppeltgemoppelte ging mir dann doch auf den Keks. Ich steuere gerade übrigens auf den 49.000 Tweet hin.

https://twitter.com/ohne_a/status/727085143593246720

https://twitter.com/ohne_a/status/14516391

Ich hatte hier vor ein paar Jahren mehrere Beiträge aus einem Blog importiert. Dieses lief mit Textpattern und ich wollte die Beiträge in ein WordPress migrieren. Das hat soweit auch gut geklappt, bis auf eine Sache, mit der ich noch heute Probleme habe und die ich leider erst spät herausfand: der Slug (wie man das so schön in WordPress-Sprech nennt) wurde teilweise nicht übernommen, falsch oder nicht generiert.

Symptome: In den Titeln der Textpattern-Beiträge wurde jeweils ein „Non Breaking Space“ zwischen den letzten beiden Wörtern eingefügt, um Hurenkinder zu vermeiden. Leider hat das damals verwendete Script diesen Fall nicht berücksichtigt und dementsprechend dieses mit   eingefügte, geschützte Leerzeichen nicht – wie beim normalen Leerzeichen – mit einem Strich ersetzt, sondern setzte einfach beide Wörter zusammen. So wurde beispielsweise aus pixelscheucher.de/neue-buecher-im-schrank/ ein pixelscheucher.de/neue-buecher-imschrank/. Teilweise hat auch es auch mit den Umlauten nicht funktioniert, so dass auch aus Bücher kein buecher wurde, sondern bucher. An manchen Stellen wurde auch, ich vermute den Fehler hier allerdings im Import-Tool, überhaupt kein Slug erstellt, so dass der jeweilige Beitrag gar nicht aufgerufen werden kann.

Die Folge sind bislang viele 404-Errors, die ich vor allem in den Google Webmaster Tools regelmäßig begutachte und nach und nach korrigiere. Bis dato habe ich an die 100 solcher Fehler, die aber nicht alle auf diesen Export-Import-Vorgang zurückzuführen sind. Ab und an verbringe ich also meine Freizeit damit, URLs zu korrigieren. Manche Beiträge lösche ich auch direkt, da sie inzwischen blödsinnig geworden sind.