Wie man zügig an sein 10.000-Links-Limit bei bit.ly stößt

Letztens bekam ich eine E-Mail von bit.ly, dass ich mein Linklimit von 10.000(!) Links pro Monat(!!) erreicht hätte. Ich staunte nicht schlecht und überlegte, wie es dazu überhaupt kommen konnte und seit wann dieses Limit überhaupt besteht. Also ab auf die bit.ly-Seite, eingeloggt und geschaut, wohin die letzten Links so gingen: last.fm. Wo kamen die her?

Nach kurzer Überlegung kam ich auf ifttt. Ich schaute durch meine ifttt-Recipes und fand als erstes ein Recipe, dass mir meine bei last.fm gescrobbelten Lieder in ein Google Spreadsheet schmeißt. Das hatte ich vor Ewigkeiten mal bei jemandem gesehen und fand es ganz brauchbar für … für … um es zu haben. Für jeden Song in dieser Tabelle wurde ein Shortlink generiert, der auf mein bit.ly-Konto ging. Da ich pro Woche ziemlich viel Musik über Spotify höre, kommen hier eine Menge Links zusammen.

Lösung des Problems wäre also das Recipe anzuhalten oder meinen bit.ly-Account von ifttt zu trennen. Ich tendiere zu ersterem, ich glaube nämlich nicht, dass mich in zwei Jahren interessiert, welche Musik ich letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit hörte. Beim schreiben dieses Artikels bemerkte ich, dass ich auch einfach das Recipe um eine Spalte in der Tabelle verkürzen kann:

Beim heutigen Sichten meines bit.ly-Accounts sind mir außerdem vermehrt twitter.com-Links aufgefallen, da gibt es wohl auch noch ein ifttt-Recipe, das mir meine Favoriten irgendwo hinspült. Eigentlich war das mit der Automatisierung einfacher gedacht.

(Schauen wir mal, welche Firmen die in diesem Beitrag genannt werden, in fünf Jahren – 2020 – noch existieren.)




Veröffentlicht von

Michel Balzer

Michel ist der Autor des Pixelscheucher-Blog und bloggt seit ca. 2004. Er arbeitet in Essen als Frontend-Entwickler und -Designer in einer kleinen Agentur. mehr über Michel und den Pixelscheucher.

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