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Kategorie: Software

Piwik-Datenbank-Update bei domainfactory über SSH und PHP

Ab und an (gefühlt alle fünf Tage) gibt es ein Update der Analytics-Software Piwik, welches oft auch ein Update der Datenbank mitbringt. Bei großen Piwik-Installationen wird empfohlen, das Datenbank-Update über die Kommandozeile auszuführen, das recht easy über einen eingerichteten SSH-Account bewerkstelligt werden kann. Piwik empfiehlt unter anderem diesen Befehl: $ php /path/to/piwik/console core:update Leider gibt’s bei domainfactory bei Verwendung von php nur die Version 4 – jedenfalls habe ich das bislang feststellen können. Aktuellere Piwik-Versionen benötigen hier aber was neueres und möglichst mit CLI im Namen, weswegen sich bei uns folgender Befehl etabliert hat: $ php5-54LEGACY-CLI /kunden/XXXXXX_YYYYYYY/pfad/zu/piwik/console core:update Wer mag kann es ja mal mit einer höheren Versionsnummer probieren, das habe ich bislang nicht ausprobiert: $ php5-55LEGACY-CLI /kunden/XXXXXX_YYYYYYY/pfad/zu/piwik/console core:update $ php5-56LEGACY-CLI /kunden/XXXXXX_YYYYYYY/pfad/zu/piwik/console core:update Welche PHP-Versionen sonst noch zur Verfügung stehen, findet man hiermit heraus: $ ls /usr/local/bin (Dieser Beitrag wurde etwas von „Domainfactory Webspace: cronjobs mit bestimmter PHP-Version ausführen“ inspiriert.)

Die Crux mit Textpattern und WordPress

Ich hatte hier vor ein paar Jahren mehrere Beiträge aus einem Blog importiert. Dieses lief mit Textpattern und ich wollte die Beiträge in ein WordPress migrieren. Das hat soweit auch gut geklappt, bis auf eine Sache, mit der ich noch heute Probleme habe und die ich leider erst spät herausfand: der Slug (wie man das so schön in WordPress-Sprech nennt) wurde teilweise nicht übernommen, falsch oder nicht generiert. Symptome: In den Titeln der Textpattern-Beiträge wurde jeweils ein „Non Breaking Space“ zwischen den letzten beiden Wörtern eingefügt, um Hurenkinder zu vermeiden. Leider hat das damals verwendete Script diesen Fall nicht berücksichtigt und dementsprechend dieses mit   eingefügte, geschützte Leerzeichen nicht – wie beim normalen Leerzeichen – mit einem Strich ersetzt, sondern setzte einfach beide Wörter zusammen. So wurde beispielsweise aus pixelscheucher.de/neue-buecher-im-schrank/ ein pixelscheucher.de/neue-buecher-imschrank/. Teilweise hat auch es auch mit den Umlauten nicht funktioniert, so dass auch aus Bücher kein buecher wurde, sondern bucher. An manchen Stellen wurde auch, ich vermute den Fehler hier allerdings im Import-Tool, überhaupt kein Slug erstellt, so dass der jeweilige Beitrag gar nicht aufgerufen werden kann. Die Folge sind bislang viele 404-Errors, die ich vor allem in den Google Webmaster Tools regelmäßig begutachte und nach und nach korrigiere. Bis dato habe ich an die 100 solcher Fehler, die aber nicht alle auf diesen Export-Import-Vorgang zurückzuführen sind. Ab und an verbringe ich also meine Freizeit damit, URLs zu korrigieren. Manche Beiträge lösche ich auch direkt, da sie inzwischen blödsinnig geworden sind.

Tschö Feedly, Hallo Fever

Noch während ich vorhin einen Artikel über meine Überlegungen auf einen anderen RSS-Reader umzusteigen schrieb, entschied ich mich dazu, auf Fever zu setzen. Hat mich 30 $ und ein paar wenige Minuten meines Lebens gekostet. Läuft soweit, nur die Timestamps scheinen etwas durcheinander geraten zu sein. Und dass erstmal alles wieder auf Ungelesen steht ist ein blöder Nebeneffekt aber verschmerzbar. Nachfolgend noch der Text den ich eigentlich schrieb damit er nicht völlig für die Katz ist: Herrjemine, bei mir dreht es sich derzeit mal wieder – damals – darum einen RSS-Reader zu finden. Feedly hatte letzte Woche und auch schon davor seine kleinen Skandälchen, weswegen ich davon jetzt eigentlich gerne abhauen möchte. Nur wohin? Selbst hosten mit Fever? Digg Reader? Feed Wrangler? Feedbin? Ich möchte vor allem weiterhin Reeder auf dem iPhone – und eventuell auch Mac, mal sehen – nutzen und das geht nur mit drei der genannten. Feed Wrangler kostet 19 $ im Jahr, Feedbin 30 $ im Jahr, Fever kostet einmalig 30 $ und dann irgendeinen reduzierten Preis in der nächsten Major-Version. Ist ja alles kein Ding und sein Geld vermutlich auch wert. Bei Fever muss man dann noch Hostingkosten berechnen, irgendwo muss das Ding ja liegen. Auf meinem domainfactory-Account habe ich noch genug Platz – nutze ca. 3 % – und als Subdomain kann es ja auch laufen, easy. (Howdy.) Selbst SSL wäre möglich. Generell ist dezentralisierung eine gute Sache, die ich schon mal mit Owncloud anstoßen wollte – da aber über einen iOS7-Bug gestolpert bin. Was braucht ein RSS-Reader damit _ich_…

Zur Erinnerung: Google Reader wird eingestellt.

Um euch einmal kurz dran zu erinnern: der Google Reader wird zum 1. Juli 2013 abgestellt. Für euch die Chance nach Google-Reader-Alternativen Ausschau zu halten – meine Empfehlung geht derzeit in Richtung Feedly. Wohin auch immer ihr wechselt, nehmt eure Feeds als OPML mit (Google erklärt wie) und wenn ihr mich noch nicht abonniert habt oder mich ganz gewiss dabei haben wollt – wie ca. 157 andere Leser auch – gebe ich euch gleich noch meine Feed-Adresse mit auf den Weg: https://pixelscheucher.de/feed/. Wenn RSS für euch nichts mehr ist gibts auch noch eine Facebook-Seite, einen Twitter-Account und eine Google+-Seite.

Widgets

Das, was sich damals Microsoft bei Windows 98 mit dem Active Desktop gedacht hat, hat Apple mit den aktuellen Mac OS X Widgets wohl nahezu perfektioniert. Windows Vista wird auf diesen Zug aufspringen, wann auch immer es nun veröffentlicht wird. Wer jetzt schon welche haben möchte, schaut bei Yahoo! Widgets oder im oben erwähnten Wikipedia-Artikel nach. Ich nutz sowas derzeit nicht, aber das Kommentar-Widget von Martin Labuschin find ich recht bemerkenswert. Hätte ich einen Apfel, würde ich mir als allererstes die Designer’s Toolbox von Michael Preidel installieren. Ein kleiner Gedanke am Samstag Mittag. Schönes Wochenende :)

Feeds komfortabel abonnieren

Die meisten Blogs und Nachrichtenseiten bieten Feeds in den verschiedenen Formaten an um auf dem laufenden zu bleiben. Teilweise ist es aber recht unbequem, diese Feeds in den eingesetzten Feed-Reader zu übernehmen. Mit Mozilla Thunderbird und entsprechend angelegten Links, kann man dies um einiges komfortabler machen. Thunderbird-Benutzer müssen erstmal einen Haken in den Einstellungen setzen. Ins Einstellungsmenü kommt man über Extras, Einstellungen. Im Register Allgemein setzt man nun einen Haken bei RSS-Feeds: Damit wurde Thunderbird fit gemacht um auf Feed-URLs zu anzuspringen. Feed-URLs? Nicht anderes als ein dazu gedachtes Internet-»Protokoll«, ähnlich dem von Skype um direkt per Link Personen anzurufen: skype:hansmuellerceo. Nur eben für Feeds: feed:https://pixelscheucher.de/feed/atom/. Der eigentlichen Adresse zum Feed wird also nur feed: vorne dran gestellt. Öffnet man nun diese Adresse mit dem Browser der Wahl, öffnet sich Thunderbird und zeigt links unten an, dass der Feed gerade heruntergeladen wird und nun im Programm zur Verfügung steht. Auf diese Art und Weise kann man sehr bequem neue Feeds in Thunderbird aufnehmen. Ich hab das ganze auch mit FeedReader 3.05 ausprobiert, leider klappt es damit nicht.