Kappes: Unsinn, dummes Zeug #

Logos in E-Mail-Signaturen hat ja bestimmt jeder schon mal gesehen. Die sind aber ziemlich blödsinnig. Erstens gehen dafür jedes Mal so zwischen 10 und 70 KB (oder mehr) dafür drauf, womit dann schon nach 14 Mails 1 MB vom Speicherplatz weg sein. Spart den ein oder anderen Anruf beim Support weil „das Postfach mal wieder voll ist“ online project management tools free.

Zweitens, der Empfänger bekommt meist angezeigt, dass in der Mail ein Anhang dabei ist. Das kann dann entweder zu Wutanfällen führen, weil er die Datei nicht findet. Oder aber, bei viel Mailkontakt untereinander, wird dann irgendwann übersehen, wenn wirklich ein Anhang dabei ist, weil man sich dran gewöhnt hat.

Drittens gibt es auch noch die Möglichkeit das Logo von externer Quelle reinzuladen, aber selbst das kann durch Sicherheits-Einschränkungen und Spam-Analyse zum Problem werden, wenn eure Mails dann gar nicht erst ankommen oder als Spam markiert werden.

Also, lasst es. Verzichtet auf Logos in euren Signaturen.

Ich erhielt dieses Jahr zum ersten Mal eine Zahlung der VG Wort, da es einige meiner Beiträge auf die Mindestabrufzahl geschafft haben. Mit diesem unerwartetem Reichtum (zweistellig) weiß ich noch gar nicht umzugehen, werde mir aber direkt ein „Geld verdienen im Internet“-Blog zulegen, denn darin bin ich ja jetzt anscheinend Profi. Vielleicht kaufe ich mir aber auch nur ein frisches Brot und ein Buch. Nach Steuern natürlich.

Nachtrag: wenn es die Zeit erlaubt, werde ich unter blogmoneten.de etwas mehr zum Thema „Geld verdienen mit Blogs“ schreiben.

Eine interessante Frage, die ich mir da selber stelle. Und eine, die ich mit einer geführten Statistik (seit Oktober 2013 mit einer Fritzbox* und Google Docs Drive) sogar beantworten kann!

gesamtverbrauch

In diesem Jahr (Januar–September 2014) verbrauchte ich bislang 342 GB an Daten für Upload und Download zu Hause, das sind gerade einmal 28,53 GB durchschnittlich pro Monat. Die bislang höchste Menge an Daten schoss ich letzten Monat durch die Leitung: 73,23 GB im September. Das lag wohl vor allem an einer etwas intensiveren Nutzung von Watchever und neuerdings Netflix, Watchever nutzte ich im Besonderen wegen Star Trek Voyager*.

Den datenärmsten Monat stellte der April dar: 17,54 GB an Daten – und das trotz mehrerer Tage im Homeoffice. Den zweitärmsten Monat, Juli, kann ich mir ja noch mit meinem Irland-Urlaub und einem Hamburg-Besuch erklären, aber das Absacken der Menge im April ist unerklärlich.

Meine Datenverbindung erfolgte übrigens über eine VDSL-Leitung mit 50 MBit/s von Congstar.

Und hier noch ein paar Diagramme direkt aus Google Drive:

Uploadverlauf

uploadverlauf

Downloadverlauf

downloadverlauf

Die Statistik habe ich unter anderem wegen der Möglichkeit der Fritzbox und der damals aufkommenden Diskussion über gedrosseltes Internet angefangen.

(* = Amazon Affiliate Links)