Bumm. BUMM. BUUUUM. Zivilisten. Oh Gott, Aliens. Keine Ahnung, was sie für Technik haben, aber wir schießen einfach mal drauf. Rettet die Zivilisten. Oh nein, der Zivilist. Schieß schieß. Bumm. Ach, so macht man die tot. BUMM. Hat er ihn jetzt sterben lassen? Ah, so machen wir den großen Bumm. Befehl zum großen Bumm. BOOOOOOOOOOOOOM. Frühstück fällt aus.

So in etwa ist Battle L.A. Nix für’s Hirn, für Science-Fiction-Kriegsfilm-Freunde gemacht, ein wenig mehr Explosionen und Schießereien hätten es natürlich sein können, Neuheiten sucht man vergebens, zu wenig coole Sprüche die man sonst so aus Army-/Marines-Filmen kennt. Bla bla bla, ich geh weiter lernen.

(Dafür gabs diesmal vor’m Film das richtige Schnitzel.)

Dienstag sah ich zusammen mit Svenja und Dennis Ich einfach unverbesserlich und es war nach Inception der beste Film den ich seit langem im Kino sehen durfte. Es ist zwar ein Film für Kinder oder Familien mit Kindern, aber selbst wir drei gestandenen erwachsenen Leute (hahaha) lachten und giggelten fast in der jeder Szene, mehrmals. Und das ohne Pipi-Kacka-Humor, ja wirklich.

Grob erzählt geht es in Ich einfach unverbesserlich um Gru, einen Ganoven der eigentlich der beste seiner Art ist, aber von seinem Konkurrenten Vector ausgestochen wird (Pyramidenraub) und mit Hilfe dreier Kekse verkaufener Waisenkinder (Margo, Edith und Agnes) seine Ehre retten möchte, indem er den Mond verkleinern und stehlen will. Wie es kommen muss, entdeckt Gru, dass die Mädels ja doch ganz lieb und nett sind und vergisst so sogar seine Weltherrschaftspläne, was zu einigem Chaos führt. Oft zwar vorhersehbar, aber trotzdem lustig, gerade die Minions sind sehr sympathische kleine Kerlchen.

Wie das alles im Detail aussieht, solltet ihr euch selbst angucken, ist auf jeden Fall einen Besuch wert, Nicht-3D reicht völlig aus und statt Bier nehmt ihr Cola weil bestimmt ganz viele Kinder im Saal sind und die sonst sagen dass ihr stinkt.

Matt möchte gerne erfahren, welche Filmmusik ich denn total gut finde.

Nun, da wäre als erstes Zurück in die Zukunft: lustige 80-er Jahre Mucke mit dem absolutem Highlight das sich Power of Love nennt. Als nächstes kommt der Soundtrack aus Fluch der Karibik, dö dö dö dö, dö dö dö dö, dö dö dö dö, dö dö dö. Taxi kann man sich allein schon wegen der Musik angucken. 8 Mile ist auch recht großes Kino und mindestens so HipHop-lastig wie Taxi. Und das wunderbare Where is my mind von den Pixies gehört in die Schlussszene von Fight Club wie meine Fähigkeit, in der Grundschule beim Besuch einer Kläranlage genau dort auf die Mauer zu packen, wo ein Vogel hingeschissen hatte. Ansonsten eigentlich fast jeder Disney-Zeichentrickfilm außer Fantasia, das ist echt zuviel an Musik. Nennt mich Kulturverdrossen, aber ich finde den Film einfach furchtbar langweilig.

Männer die auf Ziegen starren ist ein Film über eine fiktive US-Army-Spezialeinheit, die durch Gedankenmanipulation Ziegen zum erliegen bringt und sonstige tolle Dinge kann.

Ich fand die Idee des Films gut, leider war sie meiner Meinung nach unspannend erzählt. Kein Film, der mir merklich im Gedächtnis geblieben ist und den ich uneingeschränkt weiterempfehlen würde. Wartet am besten auf die Erstausstrahlung im TV oder leiht euch die DVD, Kinogeld ist dann doch zuviel dafür. Meine Meinung.

Es passiert nichts actionreiches, die Spannungskurve tendiert gegen Null aber ab und an gibts ein paar Lacher. Mehr aber auch nicht. Ich war enttäuscht, erspart euch diese. Außer ihr steht auf George Clooney und kauft ihm alles ab. Dann viel Spaß