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Monat: März 2015

Die Crux mit Textpattern und WordPress

Ich hatte hier vor ein paar Jahren mehrere Beiträge aus einem Blog importiert. Dieses lief mit Textpattern und ich wollte die Beiträge in ein WordPress migrieren. Das hat soweit auch gut geklappt, bis auf eine Sache, mit der ich noch heute Probleme habe und die ich leider erst spät herausfand: der Slug (wie man das so schön in WordPress-Sprech nennt) wurde teilweise nicht übernommen, falsch oder nicht generiert. Symptome: In den Titeln der Textpattern-Beiträge wurde jeweils ein „Non Breaking Space“ zwischen den letzten beiden Wörtern eingefügt, um Hurenkinder zu vermeiden. Leider hat das damals verwendete Script diesen Fall nicht berücksichtigt und dementsprechend dieses mit   eingefügte, geschützte Leerzeichen nicht – wie beim normalen Leerzeichen – mit einem Strich ersetzt, sondern setzte einfach beide Wörter zusammen. So wurde beispielsweise aus pixelscheucher.de/neue-buecher-im-schrank/ ein pixelscheucher.de/neue-buecher-imschrank/. Teilweise hat auch es auch mit den Umlauten nicht funktioniert, so dass auch aus Bücher kein buecher wurde, sondern bucher. An manchen Stellen wurde auch, ich vermute den Fehler hier allerdings im Import-Tool, überhaupt kein Slug erstellt, so dass der jeweilige Beitrag gar nicht aufgerufen werden kann. Die Folge sind bislang viele 404-Errors, die ich vor allem in den Google Webmaster Tools regelmäßig begutachte und nach und nach korrigiere. Bis dato habe ich an die 100 solcher Fehler, die aber nicht alle auf diesen Export-Import-Vorgang zurückzuführen sind. Ab und an verbringe ich also meine Freizeit damit, URLs zu korrigieren. Manche Beiträge lösche ich auch direkt, da sie inzwischen blödsinnig geworden sind.

Mein Upgrade aufs iPhone 6 (vom 4S)

Heute war es soweit und ich konnte – nach einem kurzen Sprint in Richtung DHL-Lieferant – ein neues iPhone 6 entgegen nehmen. Dieses wird bald mein 4s ersetzen, sobald die Rufnummernportierung durch ist. Ich habe mich für 64 GB in Space Gray einem Vodafone-Tarif entschieden, womit ich Congstar in Sachen Mobilfunk vorerst Goodbye sage (ohne schlechte Erinnerungen). Erster Eindruck Groß. Mit meinem Wechsel über drei Generationen überspringe ich ja nicht nur die gewachsene Größe in der Höhe, sondern auch in der Breite. Es ist noch ungewohnt, hinzu kommt die Parallelnutzung mit den 4S. Die Einhandmodus-Funktion ist schon jetzt meine zweitliebste Funktion geworden, auch das Muskelgedächtnis hat sich schon dran gewöhnt. Noch lieber ist mir allerdings jetzt schon Touch ID, da ist allerdings noch die Eingabe des Sicherheitscodes in den Fingern. Eher zufällig entdeckte ich die „Hey Siri“-Funktion. Schnell. Alles ist schneller geworden – sowohl von den Reaktions- und irgendwaspassiertinderapp-Zeiten, als auch vom Seitenaufbau in Safari. Leicht und flach. 11 Gramm weniger Gewicht sind nicht viel, aber doch irgendwie spürbar. Und flacher ist es, kantenlos. Verwirrend. Ich möchte noch immer den Lockscreen auf der Oberseite betätigen, der ist sitzt jetzt aber auf der rechten Seite. Screenshots sind ungewohnt und wollten teilweise noch nicht funktionieren. Migration und ihre Tücken Die Migration soll eigentlich leicht vonstatten gehen, wenn man sich dazu Apples Migrations-Anleitung durchliest. Eigentlich, da auf dem 6-er noch iOS 8.1, auf dem 4S aber schon 8.2 installiert war. Daher musste ich das 6-er zuerst als neues Gerät einrichten, um dann das Update auf iOS 8.2 durchzuführen,…

„Hey Siri“, würfeln und Karten ziehen

Eher zufällig habe ich heute entdeckt, dass man Siri auch per Sprache aktivieren kann. Hierfür muss das iPhone ans Stromnetz angeschlossen und die entsprechende Funktion unter Allgemein -> Siri -> „Hey Siri“ erlauben aktiviert sein. Und schon kann man Siri beispielsweise mit einem „Hey Siri ruf Oma an“ auffordern, die Oma anzurufen. In meinem Fall würde sie noch (oder er, lässt sich ja auch einstellen) fragen, welche Oma es denn sein soll. Auch cool: „Wirf einen Würfel“ oder „Zieh eine Karte“. Beim Würfel werfen kann man sogar angeben, ob der Würfel 6, 8 oder 100 Seiten hat („wird einen sechsseitigen Würfel“). Blatt und Farbe werden nach dem Karten ziehen genannt, also zum Beispiel „Karo-Neun“.

Wie man zügig an sein 10.000-Links-Limit bei bit.ly stößt

Letztens bekam ich eine E-Mail von bit.ly, dass ich mein Linklimit von 10.000(!) Links pro Monat(!!) erreicht hätte. Ich staunte nicht schlecht und überlegte, wie es dazu überhaupt kommen konnte und seit wann dieses Limit überhaupt besteht. Also ab auf die bit.ly-Seite, eingeloggt und geschaut, wohin die letzten Links so gingen: last.fm. Wo kamen die her? Nach kurzer Überlegung kam ich auf ifttt. Ich schaute durch meine ifttt-Recipes und fand als erstes ein Recipe, dass mir meine bei last.fm gescrobbelten Lieder in ein Google Spreadsheet schmeißt. Das hatte ich vor Ewigkeiten mal bei jemandem gesehen und fand es ganz brauchbar für … für … um es zu haben. Für jeden Song in dieser Tabelle wurde ein Shortlink generiert, der auf mein bit.ly-Konto ging. Da ich pro Woche ziemlich viel Musik über Spotify höre, kommen hier eine Menge Links zusammen. Lösung des Problems wäre also das Recipe anzuhalten oder meinen bit.ly-Account von ifttt zu trennen. Ich tendiere zu ersterem, ich glaube nämlich nicht, dass mich in zwei Jahren interessiert, welche Musik ich letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit hörte. Beim schreiben dieses Artikels bemerkte ich, dass ich auch einfach das Recipe um eine Spalte in der Tabelle verkürzen kann: Beim heutigen Sichten meines bit.ly-Accounts sind mir außerdem vermehrt twitter.com-Links aufgefallen, da gibt es wohl auch noch ein ifttt-Recipe, das mir meine Favoriten irgendwo hinspült. Eigentlich war das mit der Automatisierung einfacher gedacht. (Schauen wir mal, welche Firmen die in diesem Beitrag genannt werden, in fünf Jahren – 2020 – noch existieren.)