Hups. Eigentlich hatte ich mir, nachdem ich ein wenig Sport trieb, gestern vorgenommen liegengebliebene Feeds zu lesen. Hierbei stolperte ich dann über einen Beitrag zum Thema owncloud einrichten und dachte mir so: „mhh, du hast doch vor ein paar Wochen auch ’ne owncloud eingerichtet aber noch nicht befüllt. Mach das doch mal.“ Jau, super Idee. Also alles an Kalendern und Kontakten von Google exportiert, ein Update der owncloud auf die aktuellste Version gemacht, die SQLite-Datenbank zu einer mySQL-Datenbank umgewandelt – soll schneller sein wenn die Datenmenge wächst –, ein Passwort vergessen, ein Passwort vergeben, Kontakte und Kalender importiert, Kontaktgruppen erstellt und fertig. Anschließend gewundert, wieso iOS nicht auf CardDav und CalDav zugreifen kann: Unterverzeichnis im Pfad vergessen.

Und nun sitzen meine Kontakte in meiner kleinen owncloud bei den ubernauten. Stein des Anstoßes war hier übrigens Lars, der auch mal eine Anleitung für owncloud bei den ubernauten schrieb.

Was ich noch auschecken muss (Check-ch-check-check-check-ch-check it out) ist die Möglichkeit Bookmarks zu synchronisieren und was nicht sonst noch alles damit anstellen kann. 10 GB wollen gefüllt werden.

Screenshot: Google Reader will not be available after July 1, 2013

We launched Google Reader in 2005 in an effort to make it easy for people to discover and keep tabs on their favorite websites. While the product has a loyal following, over the years usage has declined. So, on July 1, 2013, we will retire Google Reader. Users and developers interested in RSS alternatives can export their data, including their subscriptions, with Google Takeout over the course of the next four months. — http://googleblog.blogspot.de/2013/03/a-second-spring-of-cleaning.html?m=1

Google stellt den Google Reader ein. Sehr schade, ich nutze ihn bis heute täglich, auf dem iPhone zum Beispiel mit Reeder. Da muss ich wohl den älteren Artikel über RSS-Feeds (von 2006) überarbeiten.

Auch mein Workflow zwischen dem Reader, Instapaper und IFTTT wird darunter leiden, also: Alternativen suchen. Die ersten Alternativen über deren Namen ich stolperte: Flipboard, Feedly, Fever, The Old Reader. Feedly meint, dass ihre API mit Readern wie Reeder funktionieren würde, Reeder App gibt sich zuversichtlich:

https://twitter.com/reederapp/status/311995748482945025

Vom Google-Reader-Team gibt es auch noch einen kurzen Blogeintrag zum Thema: Powering Down Google Reader. Man erklärt es mit sinkenden Nutzerzahlen und das man wirtschaftlich denken muss.

So, ihr SEOs, kleine Kniffelaufgabe:

Angenommen ich möchte wie Apple folgende URL-Struktur aufbauen: example.com/products/productname. für die verschiedenen Sprachen möchte ich eine automatische Weiterleitung auf die die entsprechende Seite, also /de/products/productname, auch wenn ich die Sprachoption nicht eingebe, die bevorzugte Sprache soll dann aus dem User-Agent-String rausgesucht werden, Fallback-Sprache ist meinetwegen Englisch.

Was muss ich da SEOmäßig beachten? Google sendet ja wahrscheinlich auch seine bevorzugte Sprache mit, je nachdem für welchen Sprachvariante der Googlebot gerade unterwegs ist. Könnte der Googlebot denken ich verarsche ihn, weil ich jeweils auf ’ne andere Website umleite? Ist ihm das egal?