Um euch einmal kurz dran zu erinnern: der Google Reader wird zum 1. Juli 2013 abgestellt. Für euch die Chance nach Google-Reader-Alternativen Ausschau zu halten – meine Empfehlung geht derzeit in Richtung Feedly.

Wohin auch immer ihr wechselt, nehmt eure Feeds als OPML mit (Google erklärt wie) und wenn ihr mich noch nicht abonniert habt oder mich ganz gewiss dabei haben wollt – wie ca. 157 andere Leser auch – gebe ich euch gleich noch meine Feed-Adresse mit auf den Weg: https://pixelscheucher.de/feed/.

Wenn RSS für euch nichts mehr ist gibts auch noch eine Facebook-Seite, einen Twitter-Account und eine Google+-Seite.

Screenshot der Contao-Slider-Vergleichstabelle

In der Agentur (so wollte ich schon immer mal einen Satz anfangen) arbeiten wir recht viel mit Contao, wenn wir Kunden-Websites neu aufziehen. Oftmals wird auch ein Slider benötigt – sinnvoll oder nicht –, der sich mit einer der vielen Extensions gut nachrüsten lässt. Leider weiß man aber nie so genau, welcher Slider was kann und was nicht, für welche Contao-Version er taugt, und und und …

Daher habe ich mir vor ein paar Monaten die Mühe gemacht ein Google Doc hierfür aufzusetzen, welches die unterschiedlichen Kriterien auflistet. Unter anderem sind dies:

  • 2.11-/3.0-kompabilität;
  • HTML5/XHTML-Ünterstützung;
  • ob nur Bild- oder auch andere Elemente verwendet werden können;
  • die Verwendung nur als Modul oder Inhaltselement oder gar beides möglich ist;
  • Responsiveness;
  • Mootools/jQuery;
  • und weitere …

Da ich selbst nicht die Zeit und Muße hatte, diese Tabelle zu pflegen, habe ich sie für die Öffentlichkeit bearbeitbar gemacht. Und viele viele viele Leute aus der Contao Community haben mitgewirkt wofür ich mich auch an dieser Stelle noch einmal bedanke. DANKE!

Update, Februar 2016: Ab Safari 6.1 (OS X) wurde das Verhalten verändert und auch hier wird nun die zweite content-Deklaration („at media in at media“) angezeigt. IE11 hat noch das gleiche Verhalten wie IE9 und IE10 inne und zeigt nur das erste content. Microsofts Edge widerum macht es nach CSS3 und stellt das zweite content dar.

Vor ein paar Wochen stolperte ich über die verschiedenen Interpretationen von verschachtelten @media-Anweisungen. Die jeweils aktuellen Versionen von Safari auf OS X (6.0.3) und iOS (6.0) sowie IE9 und IE10 interpretierten den nachfolgenden Code etwas anders als Firefox (20.0) und Chrome (26.0.1410.65):

@media screen {
  .wrapper {
    dispay: block;
  }
  .wrapper:before {
    content:"at media";
    display: block;
  }
  @media screen and (min-width: 2em) {
    .wrapper:before {
      content:"at media screen in at media";
    }
  }
}
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Die Safaris nämlich schreiben den ersten content („at media“) auf die Seite, Firefox und Chrome den zweiten („at media screen in at media“). Beim Internet Explorer sieht es so aus: IE9 und IE10 zeigen den ersten content. Mich interessierte wieso das so ist und was richtig ist: die Safaris verhalten sich nach dem CSS-2.1-Regelwerk, das kein verschachteln von @media-Regeln erlaubt:

At-rules inside @media are invalid in CSS2.1.

Die CSS-3-Spezifikation hingegen, wonach sich Firefox und Chrome richten, erlaubt es.

This means that when multiple conditional group rules are nested, a rule inside of both of them applies only when all of the rules‘ conditions are true.

Detaillierter erklärt hat es Daniel Tan bei Stack Overflow:

Now, the actual issue here is that nested @media rules are not valid in CSS2.1 because you’re not allowed to nest any at-rules within @media rules. However, things seem quite different in CSS3. Namely, the CSS3 Conditional Rules module states very clearly that @media rules can be nested, even providing an example:

Natürlich kann man sich fragen, wieso man die beiden @media-Regeln überhaupt verschachtelt. Das kam daher, dass ich mit der Contao-Erweiterung theme_plus ein Stylesheet einband und diesem eine @media-Anweisung auf den Weg gab. Dazu dann noch das Media Query im Stylesheet selbst und schon stolperte ich über das oben genannte Problem.

Einen wirklichen Rat kann ich euch nicht auf den Weg geben. Achtet darauf, ob und welche @media-Anweisungen ihr verschachtelt. Ich habe zum Beispiel die für das gesamte Dokument entfernt, da ich sie im Stylesheet nicht benötigte – und auch im ersten Moment nicht mitbekam, dass sie mitgegeben wird. Wenn ihr eure Stylesheets nur für eine Geräteklasse verwenden lassen wollt, könnt ihr dies auch im <link /> angeben: <link media="screen" />. Oder ihr schreibt eure Media Queries, wenn sie in einem @media-Screen-Selektor stehen nur folgendermaßen: (max-width: 40em) { color: #b4d455; }

Photo von der beyond tellerrand 2013

Vergangene Woche war ich zwei Tage lang auf der beyond tellerrand im Düsseldorfer Capitol Theater, einer Konferenz für Webschaffene die von Marc Thiele superdupergut organisiert wurde. Es war die dritte beyond tellerrand überhaupt und für mich die erste. (Das Ticket hat mir freundlicherweise mein Arbeitgeber gesponsort, vielen Dank dafür.) Einige der Themen dieses Jahr waren Responsive Webdesign, Verzicht auf Photoshop und direktes Layouten im Browser sowie Selbst- und Firmenfindung. In ein paar Tagen oder Wochen werden die Talks wohl auch auf Vimeo landen.

Weitere Berichte von anderen Besuchern findet ihr am Ende des Beitrags.

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