Heute war es soweit und ich konnte – nach einem kurzen Sprint in Richtung DHL-Lieferant – ein neues iPhone 6 entgegen nehmen. Dieses wird bald mein 4s ersetzen, sobald die Rufnummernportierung durch ist. Ich habe mich für 64 GB in Space Gray einem Vodafone-Tarif entschieden, womit ich Congstar in Sachen Mobilfunk vorerst Goodbye sage (ohne schlechte Erinnerungen).

Erster Eindruck

Groß. Mit meinem Wechsel über drei Generationen überspringe ich ja nicht nur die gewachsene Größe in der Höhe, sondern auch in der Breite. Es ist noch ungewohnt, hinzu kommt die Parallelnutzung mit den 4S. Die Einhandmodus-Funktion ist schon jetzt meine zweitliebste Funktion geworden, auch das Muskelgedächtnis hat sich schon dran gewöhnt. Noch lieber ist mir allerdings jetzt schon Touch ID, da ist allerdings noch die Eingabe des Sicherheitscodes in den Fingern. Eher zufällig entdeckte ich die „Hey Siri“-Funktion.

Schnell. Alles ist schneller geworden – sowohl von den Reaktions- und irgendwaspassiertinderapp-Zeiten, als auch vom Seitenaufbau in Safari.

Leicht und flach. 11 Gramm weniger Gewicht sind nicht viel, aber doch irgendwie spürbar. Und flacher ist es, kantenlos.

Verwirrend. Ich möchte noch immer den Lockscreen auf der Oberseite betätigen, der ist sitzt jetzt aber auf der rechten Seite. Screenshots sind ungewohnt und wollten teilweise noch nicht funktionieren.

iPhone 6

Migration und ihre Tücken

Die Migration soll eigentlich leicht vonstatten gehen, wenn man sich dazu Apples Migrations-Anleitung durchliest. Eigentlich, da auf dem 6-er noch iOS 8.1, auf dem 4S aber schon 8.2 installiert war. Daher musste ich das 6-er zuerst als neues Gerät einrichten, um dann das Update auf iOS 8.2 durchzuführen, damit ich dann das 4S-Backup aufspielen konnte.

Vodafone?

Jep, Vodafone. Mein allererstes Handynetz, als ich damals™ mein erstes Handy bekam (hieß da aber noch D2 Mannesmann). Back to the Roots sozusagen. Tariflich wurde es es der RED 3GB (Telefon-Flat, SMS-Flat, 3 GB Volumen) den ich als Family & Friends-Tarif ordern konnte und daher sogar recht erschwinglich ist. (Den Tarif – auch mit 1,5, 8 und 20 GB Datenvolumen– gibt’s gerade übrigens mit 6 Monaten Netflix gratis und 6 Monaten Gratisnutzung von Telefonie-Flat und Datenvolumen im Ausland. Schaut ihn euch hier an (Partnerlink)).

Eher zufällig habe ich heute entdeckt, dass man Siri auch per Sprache aktivieren kann. Hierfür muss das iPhone ans Stromnetz angeschlossen und die entsprechende Funktion unter Allgemein -> Siri -> „Hey Siri“ erlauben aktiviert sein. Und schon kann man Siri beispielsweise mit einem „Hey Siri ruf Oma an“ auffordern, die Oma anzurufen. In meinem Fall würde sie noch (oder er, lässt sich ja auch einstellen) fragen, welche Oma es denn sein soll.

Auch cool: „Wirf einen Würfel“ oder „Zieh eine Karte“. Beim Würfel werfen kann man sogar angeben, ob der Würfel 6, 8 oder 100 Seiten hat („wird einen sechsseitigen Würfel“). Blatt und Farbe werden nach dem Karten ziehen genannt, also zum Beispiel „Karo-Neun“.

Letztens bekam ich eine E-Mail von bit.ly, dass ich mein Linklimit von 10.000(!) Links pro Monat(!!) erreicht hätte. Ich staunte nicht schlecht und überlegte, wie es dazu überhaupt kommen konnte und seit wann dieses Limit überhaupt besteht. Also ab auf die bit.ly-Seite, eingeloggt und geschaut, wohin die letzten Links so gingen: last.fm. Wo kamen die her?

Nach kurzer Überlegung kam ich auf ifttt. Ich schaute durch meine ifttt-Recipes und fand als erstes ein Recipe, dass mir meine bei last.fm gescrobbelten Lieder in ein Google Spreadsheet schmeißt. Das hatte ich vor Ewigkeiten mal bei jemandem gesehen und fand es ganz brauchbar für … für … um es zu haben. Für jeden Song in dieser Tabelle wurde ein Shortlink generiert, der auf mein bit.ly-Konto ging. Da ich pro Woche ziemlich viel Musik über Spotify höre, kommen hier eine Menge Links zusammen.

Lösung des Problems wäre also das Recipe anzuhalten oder meinen bit.ly-Account von ifttt zu trennen. Ich tendiere zu ersterem, ich glaube nämlich nicht, dass mich in zwei Jahren interessiert, welche Musik ich letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit hörte. Beim schreiben dieses Artikels bemerkte ich, dass ich auch einfach das Recipe um eine Spalte in der Tabelle verkürzen kann:

Beim heutigen Sichten meines bit.ly-Accounts sind mir außerdem vermehrt twitter.com-Links aufgefallen, da gibt es wohl auch noch ein ifttt-Recipe, das mir meine Favoriten irgendwo hinspült. Eigentlich war das mit der Automatisierung einfacher gedacht.

(Schauen wir mal, welche Firmen die in diesem Beitrag genannt werden, in fünf Jahren – 2020 – noch existieren.)

Das allseits bekannte HTML5 Boilerplate trägt nun Versionsnummer 5.0. Die IE6- und IE7-Unterstützung – und damit auch der furchtbare Conditional-Comment-HTML-Head – sind raus, normalize.css wird in der 3.0.2-er Version eingebunden, jQuery 1.11.12 ist drin, .ir ist weg (Image Replacement), eine .editorconfig liegt bei und die weiteren Änderungen stehen im Changelog. Die letzte Version des Boilerplate stammt übrigens aus September 2013.

(Faszinierend finde ich die Diskussion ob doctype oder DOCTYPE.)

contao-layoutbereich-template

Seit Contao 3.3 können die eigenen Layoutbereich mit einem eigenen Template ausgegeben werden. Dafür muss der jeweilige Bereich in der fe_page.html5 bzw. fe_page.xhtml folgendermaßen aufgerufen werden:

$this->section('meinlayoutbereich', 'block_section_meinlayoutbereich-template');

meinlayoutbereich ersetzt ihr mit dem Namen eures Layoutbereichs, block_section_meinlayoutbereich-template mit dem Namen eures Templates. Easy, mh?

Was muss im Template des Layoutbereich stehen? Mindestens das:

echo $this->content;

Siehe auch GitHub-Issue #6531. Außerdem kommt in 3.5 (jedenfalls als Milestone angegeben) ein wenig Komfort in die Layoutbereiche, wie man in Issue #6630 sieht.

(Aus irgendwelchen Gründen schmeißt – mein – WordPress < ? php am Anfang von HTML-Code-Elementen heraus, daher habe ich den Beispielen darauf verzichtet und musste es hier mit Leerzeichen schreiben. Mh.)

Peter-Paul Koch ist aufgefallen, dass es inzwischen verschiedene Chrome-Versionen der gleichen Chrome-Version auf Android-Geräten unterschiedlicher Hersteller gibt. Es sind keine großen Unterschiede, aber sie fallen auf. Als Beispiele nennt er die Unterstützung von <input type="datetime"> und unterschiedliches Zoomverhalten.

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